Sehenswertes - Eutersee

 

Beliebtes Ziel für Spaziergänge ist der Eutersee, der 1971 eingeweiht wurde, und mit rd. 9.000 qm Wasserfläche die Gelegenheit zum Schwimmen und Paddelbootfahren bietet.

Sehenswertes - Regin

Regin oder Mimir hat nach der germanischen Mythologie zusammen mit seinem Bruder Fafnir wegen des „Rheingoldes“ den Vater erschlagen, ist zu einem Schmied geworden und hat eine zwergenhafte Gestalt angenommen.  Im „Nibelungenlied“ ist Regin der Schmied, bei welchem der junge Siegfried in die Lehre geht und sein Schwert „Balmung“ schmiedet.

Die kleine öffentliche Anlage mit Sitzgelegenheiten wurde 2010 anläßlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft mit der Gemeinde Weißenborn im Werra-Meissner-Kreis als  "Weißenbörner Platz" benannt.

Standort:

An der Bahnhofstraße im Ortsteil Kailbach

Sehenswertes - Limes in Hesselbach

 

Die Turmstelle 10/30

Als eine repräsentative Turmstelle am Odenwaldlimes gilt die an der Fahrstraße nach Würzberg gelegene Turmstelle 10/30 "in den Vogelbaumhecken". Die restaurierten Sockel eines Steinturmes und eines Holzturmes veranschaulichen die wechselvolle Entwicklung am Limes. Die hier am Odenwaldlimes erstmals vorgefundene Palisade in ca. 30 m Abstand von den Türmen, getrennt durch den Limesbegleitweg, lässt das funktionale Gefüge der Grenzlinie erkennen.

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Sehenswertes - Tafelbildstock - Hesselbach

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In Hesselbach findet man eine Vielfalt von Bildstöcken und Feldkreuzen. Diese stehen meist an den Wallfahrtswegen, tragen den Namen des Stifters, zuweilen die Inschrift "ex voto" (wegen eines Gelübdes) und sind mit den Wallfahrten in Verbindung zu bringen.

Stellvertretende Beschreibung
Höhe 255 cm

Tafel:
Heilige Dreifaltigkeit
Von den Figuren auf den Seitenflächen ist nur der Wendelin bestimmbar.

Schaft:
Vesperbild mit Spuren ehemaliger Bemalung, Rosetten. Auf dem vorderen Sockelfeld Doppelweck und Spitzweck.

Doppelweck und Spitzweck vermutlich Handwerkszeichen des Stifters. Sein Auftreten auf diesem Bildstock ist deshalb so bemerkenswert, weil Zeichen dieser Art - wahrscheinlich unter Anlehnung an die Zeichen auf Steinkreuzen und Grabsteinen - zwar auf älteren Bildstöcken gelegentlich zu finden sind, so u.a

. in Reuenthal, Weilbach, Gönz, Kirchzell und Erbach, z.Zt. des Mudauer Meisters aber nicht mehr vorkommen.

Schaftinschrift:

EX VOTO CASPER GALM
V BARBARA DESEN EHEWEIB
ANO 1803

Material :
Einheimischer Bundsandstein

Sehenswertes - Numeruskastell Hesselbach

Das Numeruskastell Hesselbach befand sich am nordöstlichen Ortsrand. Die Umwehrung des 0,6 ha großen Kastells (Vergleich Saalburg 3,2 ha ) zeichnet sich als Erddamm noch deutlich im Wiesengelände ab.

Das Kastell wurde 1895 von der Reichslimeskommission und 1964-66 vom Saalburgmuseum ausgegraben. Dabei gelang es u.a. einen Grundriss der hölzernen Innenbauten zu gewinnen und damit einen Einblick in die Gliederung der kleinen Besatzung zu erhalten, die vermutlich von einem Numerus Brittonum gebildet wurde. Das Kastell wurde um 100 nach Chr. erbaut und blieb nur bis in die Mitte des 2. Jahrhunderts besetzt.

Sehenswertes - Katholische Pfarrkirche St. Luzia und St. Odilia

Die Dorfkirche, die in der heutigen Form vor ca. 240 Jahren als Nachfolgerin einer kleinen Kapelle erbaut wurde beherbergt verschiedene Kostbarkeiten wie einen großen Hochalter oder eine Figurengruppe vom Tod des Heiligen Joseph.
Ein weiteres Kleinod ist die Schwarze Madonna, deren Alter auf 600 Jahre geschätzt wird.

Das größte Schmuckstück ist jedoch das Hesselbacher Kreuz aus dem späten 11. Jahrhundert. Das Original befindet sich heute im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt. Das über dem Opferalter von der Decke herabhängende Kreuz ist eine kostbare Nachbildung.

Sehenswertes - Haintal-Viadukt südwestlich von Kailbach

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Der von 1878-1882 erbaute, 36 Kilometer lange Streckenabschnitt der Odenwaldbahn zwischen Erbach und Eberbach am Neckar hatte schwierige Geländeverhältnisse zu überwinden. Neben dem Krähbergtunnel mußten über 150 größere und kleinere Bauwerke errichtet werden. Am südwestlichsten Punkt der Gemarkung Hesseneck-Kailbach, wenige Meter von der Landesgrenze und vom Oberdorf der badischen Gemeinde Friedrichsdorf entfernt, überspannt das Haintal-Viadukt das gleichnamige Seitental des Itterbaches. In seiner Bauweise ist es eine verkleinerte Kopie des Himbächel-Viadukts. Es besteht aus neun Bögen mit je 15 Meter Spannweite; seine Länge beträgt 173 Meter, seine Höhe 30 Meter. Das Bauwerk ist optisch in drei Gruppen mit je drei Bögen gegliedert, wobei der dritte und der sechste Pfeiler durch Mauerverstärkungen, die sich bis in die Brüstung fortsetzen, hervortreten. Die Pfeiler bestehen bis zum Bogenansatz aus Rustikamauerwerk. Darüber sind nur die Mauerverstärkungen und die Unterseiten der Bögen einschließlich ihrer Kanten in dieser Bauweise ausgeführt, während die seitlichen Flächen aus Ouadermauerwerk bestehen. Den oberen Abschluß bildet eine vorstehende Brüstung, verziert durch ein imitiertes Kragsteinband.

Das Viadukt wurde innerhalb des Jahres 1881 von Bauunternehmer Bell aus Nürnberg erbaut. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 170.000 Mark. Nach Süden hin folgen noch zwei kleinere Viadukte über den Rindengrund und das Kurze Tal mit je einer Länge von 60 und einer Höhe von 20 Metern.

Sehenswertes - Evangelische Kirche zu Schöllenbach

Die Schöllenbacher Kirche wurde unter dem Erbacher Schenken Philipp IV. erbaut und 1465 geweiht. Als Quellkirche entwickelte sie sich zu einer vielbesuchten Marien-Wallfahrtsstätte. Nach der Reformation verfiel das Bauwerk. Im 18. Jahrhundert wurde das Langhaus bis auf das Portal, den jetzigen Eingang zum vorgelagerten Kirchhof, abgetragen. Im Jahre 1782 verschloß man den Chor, der nunmehr den Kirchenraum bildet. Der 1539 von dem Grafenehepaar Eberhard XIII. von Erbach und Maria von Wertheim gestiftete Schnitzaltar befindet sich heute in der Schloßkapelle St. Hubertus des Erbacher Schlosses.

Die starke Quelle tritt unter der südlichen Kirchhofsmauer hervor, speist einen ehemaligen Waschplatz und ergießt sich in den unmittelbar vorbeifließenden Euterbach. Sie war der heiligen Ottilie geweiht, ihr Wasser wurde wie das der Hesselbacher Quelle früher gegen Augen- und Frauenleiden benutzt.

 

Siegfriedstraße / Kirchbrunnenstraße

 

 

Sehenswertes - Dreiländerstein im Ortsteil Hesselbach

Am Dreiländereck (Kolches) kennzeichnet ein 1,3 m hoher Grenzstein seit 1837 den Punkt, an dem die Grenzen von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen zusammenstoßen. Auf dem Stein befinden sich die Buchstaben GH (Großherzogtum Hessen), GB (Großherzogtum Baden) und KB (Königreich Bayern).

 

Ca. 20 Gehminuten vom Ortseingang Hesselbach/Kailbacher Straße