Partnergemeinde Weißenborn

So begann die Partnerschaft

Der damalige Hessenecker Bürgermeister Friedel Sepp (1929 – 2003) besuchte am 08. Juni 1985 aufgrund eines Zeitungsartikels über den letzten ehrenamtlichen Bürgermeister in Hessen die Gemeinde Weißenborn im Werra-Meißner-Kreis und lernte seinen dortigen Kollegen Arno Mäurer kennen und schätzen.

Der erste Besuch einer Hessenecker Delegation führte dann am 02./03. November 1985 in die Gemeinde unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Am 03./.04. Mai 1986 fand dann der Gegenbesuch der Freunde aus Weißenborn und Rambach im Odenwald statt.

In der Folge fanden zu unterschiedlichen Anlässen, Jubiläen und Feierlichkeiten gegenseitige Besuche statt. Die evangelische Kirchengemeinde Schöllenbach-Bullau, der Gesangverein Sängerkranz Schöllenbach,  die ISV Kailbach e. V. und die gemeindliche Freiwillige Feuerwehr haben neben der  bürgerlichen Gemeinde mit ihren aufgebauten Kontakten und Begegnungen in besonderem Maße Anteil an der Entwicklung der Partnerschaft.

Hier geht es zur Partnergemeinde: http://www.gemeinde-weissenborn.de/

 

Hesseneck - Ortsteil Schöllenbach

ortsteil_schoellenbachSchöllenbach ist erstmals urkundlich 1344 erwähnt.

Mit ca. 240 Einwohnern ist es der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Hesseneck.

Der Ortsteil liegt ca. 280 m über NN im Beginn des Ittertals. Am südlichen Ende der Ortslage geht das Eutertal in das Ittertal über.

Der östlich des Euter-/Itterbachs gelegene Teil Badisch Schöllenbach (15 Häuser) liegt auf baden-württembergischem Gebiet und gehört zur Stadt Eberbach.

Die Verwaltung der Gemeinde Hesseneck ist im ehemaligen Schulhaus untergebracht. Dieses wurde im Rahmen der Dorferneuerung Anfang der 80er Jahre von Grund auf renoviert und das Fachwerk z. T. freigelegt.

Direkt gegenüber befindet sich die evangelische Quellkirche, die in der jetziger Form seit 1782 steht. Es handelt sich hierbei um die Reste (Chor) einer früheren dreischiffigen Quell- und Wallfahrtskirche aus dem Jahr 1465, die jedoch im 17. Jahrhundert verfiel.

Der dort seit 1515 befindliche holzgeschnitzte spätgotische Flügelaltar (aufgeklappt 4,75 m hoch und 5,25 m breit), befindet sich heute in der Hubertuskapelle im Schloß Erbach. Er wurde in den letzten Jahren vom Landesamt für Denkmalpflege im Wiesbaden aufwändig restauriert  

Beliebtes Ziel für Spaziergänge ist der Eutersee, der 1971 eingeweiht wurde, und mit rd. 9.000 qm Wasserfläche die Gelegenheit zum Schwimmen und Paddelbootfahren bietet.

Direkt unterhalb des Sees in Richtung des Ortsteiles Schöllenbach liegt der vom Verein Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und der Gemeinde Hesseneck gemeinsam errichtete und betriebene Jugendzeltplatz. Mit rd. 120 Schlafplätzen ist dieser Zeltplatz bei Jugendgruppen sehr beliebt. Jährlich sind zwischen 4.000 und 5000 Übernachtung zu verzeichnen.

Im Ortsteil existiert ein Haltepunkt der Odenwaldbahn. In Richtung Hetzbach/Erbach führt diese durch den 3,1 km langen Krähbergtunnel, der damit einer der längsten eingleisigen Eisenbahntunnel in Deutschland ist.

Markierte Rundwanderwege vom Rathaus aus. Dort steht eine Wandertafel des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald. Weitere Parkmöglichkeiten am Friedhof Schöllenbach.

Der Nibelungensteig von Zwingenberg/Bergstraße nach Freudenberg/Main führt durch den Ort.

Hesseneck - Ortsteil Kailbach

Kailbach ist erstmals 1359 urkundlich erwähnt.

Der größte Ortsteil mit rd. 270 Einwohnern liegt am südlichsten und grenzt an den Stadtteil Friedrichsdorf der Stadt Eberbach an. Der Ortsteil liegt im Tal (230 m über NN).

Zum Gemarkungsgebiet Kailbach gehört noch der Weiler Hohberg auf der Höhe Richtung Sensbachtal (heute 3 Häuser), der in früheren Jahren viel größer war.

Auch das „verschwundene Dorf" Galmbach, das heutige Eduardstal, liegt in Kailbacher Gebiet.

Im Ortsteil Kailbach befindet sich ein Haltepunkt der Odenwaldbahn. Erwähnenswert ist das am Ortseingang Friedrichsdorf erbaute Viadukt, das die Eisenbahn über das Haintal führt.

Markierte Rundwanderwege vom Parkplatz Stutz an der L 2311 aus und von der Bahnhofstraße am Ortseingang aus Richtung Schöllenbach.

Hesseneck - Ortsteil Hesselbach

Hesselbach ist erstmals urkundlich 1334 erwähnt.

Der Ortsteil liegt auf einem Hochplateau (ca. 500 m über NN).

Mit rund 170 Einwohnern der kleinste Ortsteil der Gemeinde Hesseneck.

In der Umgebung sind verschiedene Fundstellen/Überreste des Odenwaldlimes, der über den Höhenrücken verlief, auffindbar (früheres Kastell Hesselbach, verschiedene Turmreste, rekonstruierte Wachtürme mit Pallisadenzaun).

In der Ortsmitte von Hesselbach befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Luzia und St. Odilia, die in der heutigen Form vor ca. 230 Jahren als Nachfolgerin einer kleineren Kapelle erbaut wurde. In den 90er Jahren wurde der Kirche ein Gemeindezentrum angegliedert sowie eine grundlegende Außen- und Innenrenovierung vorgenommen. Letztere wurde 1997 abgeschlossen.

Im Ortsteil Hesselbach befindet sich der Dreiländerstein, der die zusammentreffenden Grenzen der Bundesländer Hessen, Bayern und Baden-Württemberg markiert. Er ist vom Ort aus über einen markierten Wanderweg zu erreichen. Der Nibelungensteig von Zwingenberg/Bergstraße nach Freudenberg/Main führt dort ebenfalls unmittelbar vorbei.

Am Brandweiher in der Ortsmitte steht eine Wandertafel des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald mit mehreren Vorschlägen für Wanderungen rund um Hesselbach.